Pressemitteilung – Mehr Komfort für Fahrgäste

SPD fordert kurzfristige Verbesserungen am Ullersdorfer Platz

Seit mittlerweile 29 Jahren wird über die Sanierung des Ullersdorfer Platzes im Stadtrat diskutiert. Am Zustand selbst hat sich bisher jedoch nur wenig getan. Theoretisch wollte die Stadt Ende 2018 erste Planungen für den Bau vorlegen, doch noch immer kommt es zu Verzögerungen. Vor dem Hintergrund der baulich maroden Situation vor Ort fordert die SPD-Fraktion nun kurzfristige Verbesserungen – vor allem in den Bereichen der Barrierefreiheit und Aufenthaltsqualität der Haltestelle. Eine entsprechende Planung zur Umsetzung dieser Maßnahmen soll der Oberbürgermeister dem Stadtrat bis Mitte nächsten Jahres vorlegen.

Hierzu erklärt Kristin Sturm, Stadträtin der SPD für den Stadtteil Bühlau:

„Die Zugangsmöglichkeiten am Ullersdorfer Platz sind nicht länger tragbar. Mit unserem Antrag durchbrechen wir das jahrelange Hinhalten um die Sanierung des Haltestellenbereichs. Durch nutzerfreundliche und zeitnah umsetzbare Maßnahmen wollen wir den Umsteigeknoten für alle attraktiver und sicherer machen. Dazu zählen nicht nur die barrierefreie Umgestaltung des Haltestellenbereichs, sondern auch die Schaffung zusätzlicher Aufenthaltsmöglichkeiten für Schülerinnen und Schüler sowie die Errichtung einer öffentlichen Toilette. Somit können wir den Fahrgästen endlich signalisieren, dass sichere Umsteigemöglichkeiten geschaffen werden und auf unser Wort verlass ist.“

Stefan Engel, verkehrspolitischer Sprecher der SPD-Fraktion ergänzt:

„Die Attraktivität des öffentlichen Nahverkehrs hängt auch von der Haltestellenqualität ab. In Dresden gibt es jedoch noch immer eine Vielzahl von Haltepunkten, die den barrierefreien Ansprüchen nicht genügen. Hier besteht Nachholbedarf. Mit den kurzfristen Verbesserungen am Ullersdorfer Platz schaffen wir für den im Dresdner Hochland hochfrequentierten Umsteigeplatz die notwendigen Bedingungen, um allen eine vollständige Barrierefreiheit zu gewährleisten. Somit ermöglichen wir einen verträglichen Verkehrsmix, der Mobilität für alle an diesem Knotenpunkt erlebbar macht.“

Kristin Sturm

Ich bin niemand, der meckert. Ich mache lieber. Ich will nicht lange um Themen herumreden, sondern sie anpacken. Ich bin der Gegenwind in stürmischen Zeiten, Kristin Sturm eben. Wollen Sie, dass Pegida durch Ihren Stadtteil marschiert? Möchten Sie, dass ein Kieswerk vor Ihrer Haustür entsteht? Finden Sie es in Ordnung, dass es in Ihrer Wohngegend keine Parkplätze gibt? Das sind nur ein paar Themen, denen ich mich verpflichtet fühle.