Pressemitteilung Friedrich-Wiek-Straße

Auf der unteren Friedrich-Wieck-Straße in Loschwitz wird es immer wieder eng für den Verkehr. Die Suche nach Parkplätzen erhitzt dabei seit Jahren die Gemüter. Während Anwohner*innen und Gewerbetreibende für eine Verkehrsberuhigung kämpfen, passieren Autofahrer*innen täglich weiterhin die schmale Straße auf der Suche nach einem naheliegenden Parkplatz. Eine Besserung ist gerade in Hinblick auf die Eröffnung eines weiteren Restaurants nicht absehbar.

Der Stadtverwaltung sind die verkehrlichen Probleme auf der kleinen Straße am Fuße des Blauen Wunders bekannt. Doch bislang konnte keine befriedigende Lösung gefunden werden. Jetzt wird die Angelegenheit jedoch konkreter. Um Bewegung in die politische Debatte zu bringen, hat die SPD-Fraktion Dresden nun einen entsprechenden Antrag in den Stadtrat eingebracht, der konkrete Maßnahmen für eine effektive Verkehrsberuhigung bis Ende des Jahres fordert.

„Der Friedrich-Wieck-Straße im Stadtbezirk Loschwitz kommt eine besondere Bedeutung zu“, erklärt die lokale SPD-Stadträtin und Initiatorin des Antrages, Kristin Sturm. Vor allem die Nähe zu touristischen Highlights wie dem Blauen Wunder, der Anlegestelle der Sächsischen Dampfschifffahrt oder den beiden Bergbahnen lockt viele Interessierte nach Alt-Lockwitz, dem Mittelpunkt des Stadtteils. „Entlang der Friedrich-Wieck-Straße reihen sich Galerien, Antiquitätengeschäfte sowie zahlreiche Restaurants aneinander. Die Fülle an Angeboten legalisiert jedoch nicht den Verstoß gegen die geltenden Verkehrsregeln. Mit geeigneten Maßnahmen wollen wir den unteren Teil dieses Straßenzuges daher nun gänzlich dem Autoverkehr verwehren“, erklärt Sturm weiter. Ausreichend Parkflächen stehen hingegen sowohl auf dem erweiterten Parkplatz hinter der Alten Feuerwache sowie auf der angrenzenden Fidelio-F.-Finke-Straße bereit.

Kristin Sturm

Ich bin niemand, der meckert. Ich mache lieber. Ich will nicht lange um Themen herumreden, sondern sie anpacken. Ich bin der Gegenwind in stürmischen Zeiten, Kristin Sturm eben. Wollen Sie, dass Pegida durch Ihren Stadtteil marschiert? Möchten Sie, dass ein Kieswerk vor Ihrer Haustür entsteht? Finden Sie es in Ordnung, dass es in Ihrer Wohngegend keine Parkplätze gibt? Das sind nur ein paar Themen, denen ich mich verpflichtet fühle.